{"id":1079,"date":"2026-02-08T19:00:06","date_gmt":"2026-02-08T18:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.rv-soederblom.de\/?page_id=1079"},"modified":"2026-02-23T20:39:17","modified_gmt":"2026-02-23T19:39:17","slug":"1995-mosel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neu.rv-soederblom.de\/?page_id=1079","title":{"rendered":"1995 Mosel"},"content":{"rendered":"<div data-colibri-id=\"1079-c1\" class=\"style-1696 style-local-1079-c1 position-relative\">\n  <!---->\n  <div data-colibri-component=\"section\" data-colibri-id=\"1079-c2\" id=\"custom\" class=\"h-section h-section-global-spacing d-flex align-items-lg-center align-items-md-center align-items-center style-1705 style-local-1079-c2 position-relative\">\n    <!---->\n    <!---->\n    <div class=\"h-section-grid-container h-section-boxed-container\">\n      <!---->\n      <div data-colibri-id=\"1079-c17\" class=\"h-row-container gutters-row-lg-2 gutters-row-md-2 gutters-row-0 gutters-row-v-lg-2 gutters-row-v-md-2 gutters-row-v-2 style-1907 style-local-1079-c17 position-relative\">\n        <!---->\n        <div class=\"h-row justify-content-lg-center justify-content-md-center justify-content-center align-items-lg-stretch align-items-md-stretch align-items-stretch gutters-col-lg-2 gutters-col-md-2 gutters-col-0 gutters-col-v-lg-2 gutters-col-v-md-2 gutters-col-v-2\">\n          <!---->\n          <div class=\"h-column h-column-container d-flex h-col-lg-auto h-col-md-auto h-col-auto style-1908-outer style-local-1079-c18-outer\">\n            <div data-colibri-id=\"1079-c18\" class=\"d-flex h-flex-basis h-column__inner h-px-lg-2 h-px-md-2 h-px-2 v-inner-lg-2 v-inner-md-2 v-inner-2 style-1908 style-local-1079-c18 position-relative\">\n              <!---->\n              <!---->\n              <div class=\"w-100 h-y-container h-column__content h-column__v-align flex-basis-100 align-self-lg-start align-self-md-start align-self-start\">\n                <!---->\n                <div data-colibri-id=\"1079-c19\" class=\"h-global-transition-all h-heading style-1909 style-local-1079-c19 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <div class=\"h-heading__outer style-1909 style-local-1079-c19\">\n                    <!---->\n                    <!---->\n                    <h1 class=\"\">Ruderwanderfahrt auf der Mosel vom 12.08. bis 19.08.1995<\/h1>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n              <\/div>\n            <\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n      <\/div>\n      <div data-colibri-id=\"1079-c3\" class=\"h-row-container gutters-row-lg-2 gutters-row-md-2 gutters-row-0 gutters-row-v-lg-2 gutters-row-v-md-2 gutters-row-v-2 style-1706 style-local-1079-c3 position-relative\">\n        <!---->\n        <div class=\"h-row justify-content-lg-center justify-content-md-center justify-content-center align-items-lg-stretch align-items-md-stretch align-items-stretch gutters-col-lg-2 gutters-col-md-2 gutters-col-0 gutters-col-v-lg-2 gutters-col-v-md-2 gutters-col-v-2\">\n          <!---->\n          <div class=\"h-column h-column-container d-flex h-col-lg-auto h-col-md-auto h-col-auto style-1707-outer style-local-1079-c4-outer\">\n            <div data-colibri-id=\"1079-c4\" class=\"d-flex h-flex-basis h-column__inner h-px-lg-2 h-px-md-2 h-px-2 v-inner-lg-2 v-inner-md-2 v-inner-2 style-1707 style-local-1079-c4 position-relative\">\n              <!---->\n              <!---->\n              <div class=\"w-100 h-y-container h-column__content h-column__v-align flex-basis-100 align-self-lg-start align-self-md-start align-self-start\">\n                <!---->\n                <div data-colibri-id=\"1079-c6\" class=\"h-text h-text-component style-1709 style-local-1079-c6 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Mit gro\u00dfem &#8222;Halloooooo&#8220; von Trier nach Koblenz<\/strong><\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c7\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1710 style-local-1079-c7 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Samstag, 12.08.<\/strong><\/p>\n                    <p>Um halb acht Abfahrt nach Trier, oder besser: geplante Abfahrt! Denn es wurde nat\u00fcrlich sp\u00e4ter. lst ja auch anstrengend, direkt nach einem Cliquenurlaub- p\u00fcnktlich aufzustehen. (Kennt Veronika das Wort &#8222;p\u00fcnktlich&#8220; \u00fcberhaupt?) Gefahren\n                      sind wir dann aber doch: Sieben Stunden im Bulli. Trotz &#8222;reizvoller&#8220; Landschaft (Autobahn!), schliefen einige Leute, genauer gesagt zwei, auf der R\u00fcckbank ein. Pech f\u00fcr die Person in der Mitte. Aber immerhin besser als vorne bei\n                      Herrn Bosch. wo selbst die Kleinste nicht wu\u00dfte, wo sie ihre Beine lassen sollte. Irgendwann, irgendwo auf der langen Fahrt \u00fcberholten uns dann ein paar Mindener mit Kanus. Eigentlich nichts Besonderes, aber als wir sie (die Espelkamper\n                      Jungfeuerwehr) dann auf dem gleichen Campingplatz wiederfanden, waren wir doch etwas baff. Das Warten auf den netten Herrn, der eigentlich an der Rezeption des Campingplatzes sitzen sollte, verk\u00fcrzten wir, indem wir erst die Boote\n                      aufriggerten (zusammenbauten) und danach Jochen hinter einem Ball herlaufen lie\u00dfen, eigentlich hei\u00dft dieses Spiel ja Volleyball, aber&#8230;. Abends war dann erstmal Innenstadt angesagt (erste Stadt &#8211; erste Kneipe) Zwar mu\u00dften wir auf\n                      dem Weg in die Altstadt durch ein Rotlichtviertel, aber das nimmt man wohl oder \u00fcbel in Kauf. Nach einem obligatorischen Essen bei &#8222;Mc Doof&#8220; ging es in eine Kneipe mit einer seeehr h\u00fcbschen Bedienung, fanden zumindest, Jan und Nils.\n                      Nachdem sie dann fertig waren mit guck&#8230;\u00e4h, trinken, ging es zur\u00fcck zum Campingplatz. Nach dem \u00fcblichen Chaos lagen wir dann endlich waagerecht! Die Alten, wollte sagen&nbsp;Erwachsenen im Holzhaus auf Klappbetten, wir K\u00fcken drau\u00dfen\n                      in Stemformation auf Luftmatratzen, na denn. Gute Nacht!<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c8\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1714 style-local-1079-c8 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Sonntag, 13.08.<\/strong><\/p>\n                    <p>Eigentlich eine Schweinerei, uns an einem Sonntag so fr\u00fch aufstehen zu lassen, aber durch die frische Luft wurden wir dann doch irgendwann wach. Nach einigen Schwierigkeiten, schlie\u00dflich mu\u00dfte man sich erstmal an die Provisorien gew\u00f6hnen,\n                      waren wir dann abfahrtsbereit. Die Jungfeuerwehr war \u00fcbrigens gerade aufgestanden. Nach einem Gruppenfoto (falls im Laufe der Fahrt jemand verloren geht) legten wir dann ab, um die ersten 32 km der insgesamt 190 km-Tour hinter uns\n                      zu bringen. Nach einigen Kilometern kam dann auch schon die erste Eisenbahnbr\u00fccke. Und sehr zum Leidwesen von Nils fuhr auch noch ein Zug dr\u00fcber und nat\u00fcrlich waren wir zu diesem Zeitpunkt unter der Br\u00fccke, d.h. da\u00df der Steuermann\n                      einen ausgeben mu\u00dfte. Nils hatte es Ja sowieso etwas schwer als Steuermann. Irgendwann nervt es einen doch schon, wenn man einfach ignoriert wird. Nach einiger Zeit kamen wir dann in Kl\u00fcsserath an. Der,Tugger+ Besatzung war schon\n                      drau\u00dfen und baute ihre Zelte auf, denn der Himmel zog sich immer mehr zu. ln Windeseile war auch die \u201eEspelkamp\u201c drau\u00dfen und die restlichen Zelte aufgebaut, gerade rechtzeitig, denn dann brach ein heftiger Sturm los und das Wasser\n                      fiel in Kl\u00f6tzen vom Himmel. Als sich das Wetter wieder halbwegs beruhigt hatte, war erstmals duschen angesagt und dann machte man sich auf die Suche nach einer Telefonzelle. (Ach ja, gegessen haben wir auch noch zwischendurch.unter\n                      einem herrenlosen Pavillion. Die Leute werden sich \u00fcber die Bohnen auf dem Rasen gewundert haben&#8230;) Sp\u00e4ter wurde im \u00fcberdachten Biergarten Skat gespielt und verspannte Nackenmuskeln durch Massage gelockert. Bei den Zelten gab&#8217;s\n                      dann noch eine riesengro\u00dfe \u00dcberraschung, (positiv oder negativ?) Das Zwei-Mann-Zelt von Jochen und Nils stand zwei Zentimeter hoch unter Wasser. Also quartierten sich die Zwei bei D\u00f6rte und Veronika ein. Vier Leute im Drei-Mann-Zelt.\n                      F\u00fcr zwei Leute schien es ganz bequem zu sein (D.R.\/N.R.I) F\u00fcr die anderen zwei weniger.<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c9\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1716 style-local-1079-c9 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Montag, 14.08.<\/strong><\/p>\n                    <p>An diesem Morgen legten Jungfeuerwehr und unsere Ruderboote ungef\u00e4hr zur gleichen Zeit ab. Da Ruderboote aber schneller sind als Kanus, wurde zwischendurch auf die Feuerwehrm\u00e4nner, nein, falsch, auf die Feuerwehrfrauen gewartet, was\n                      bestimmt nicht an den beiden M\u00e4dchen in der \u201eEspelkamp\u201c lag! Im Laufe des Tages bekam eine Person zu den vielen Blasen an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, durch die starke Sonne auch noch Brandblasen auf den Ohren. Nach 40 km kamen wir dann in\n                      Zeltingen an. Der Landdienst (ein Hoch auf Werner Janke!) hatte die Zelte schon aufgebaut. Und so ging es nach der Massagestunde und dem Essen erst unter die Dusche und dann in den Ort. (dritte Stadt-dritte Kneipe)&nbsp;Bei einem\n                      Bier (oder einer Cola) wurde Fu\u00dfball geguckt, Bayem gegen Deportivo La Coruna. Bayern hat \u00fcbrigens VERLOREN ! In dieser Nacht zog Nils zu Olli ins Zeit und das Drei-Mann-Zelt wurde auch wirklich mit drei Mann, falsch, mit zwei Frauen\n                      und einem Mann besetzt!<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c10\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1717 style-local-1079-c10 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Dienstag, 15.08.<\/strong><\/p>\n                    <p>Am dritten Tag der Fahrt sollte es nach Zell gehen, aber der Mittagsstop in Traben-Trabach ist auch erw\u00e4hnenswert. Nach dem Essen, bei dem wir von neugierigen Blicken (auf Grund unserer Lautst\u00e4rke) und von l\u00e4stigen Wespen (wegen des\n                      s\u00fc\u00dfen Eises) gest\u00f6rt wurden, legten wir uns in die Sonne. Die Ruhe wurde dann von einer Rettungsaktion f\u00fcr den Schuh eines kleinen M\u00e4dchens unterbrochen. &#8222;Unsere&#8220; Jungs, alle mit Baseballkappen und Sonnenbrillen (weil &#8211; ist ja cool!)\n                      holten erst den Schuh von der Br\u00fccke, und schlugen dann die b\u00f6sen Jungs, die den Schuh da oben verstaut hatten, in die Flucht. Danach verst\u00f6rten wir noch einen einsamen Skater. lst ja auch irgendwie peinlich, wenn sieben Leute um\n                      die Halfpipe herumstehen und beim \u00dcben zugucken. Abends in Zell mu\u00dften wir vom Bootshaus noch quer durch die Stadt gefahren werden, bis wir unser Lager, diesmal im Haus, aufschlagen konnten. D\u00f6rte und Veronika gingen noch in der\n                      Mosel schwimmen, die Jungs waren zu kaputt dazu (Von wegen schwaches Geschlecht!) Nach dem Essen und Duschen (die Geschichte dazu verschweigen wir lieber!!) ging es zur Weinprobe. Wozu f\u00e4hrt man denn sonst an die Mosel? Die drei\n                      verbliebenen Antialkoholiker (Jochen, Veronika und Olli) machten sich schon mal in den Ort zur Telefonzelle auf. Auf dem Hinweg wurden ein paar Einwohner herausgeklingelt. Als die Drei den Rest in der Stadt aufgegabelt hatten, waren\n                      diese schon gut angeheitert. Der Besuch einer Kneipe (was auch sonst!) gab den m\u00e4nnlichen Teilnehmern unter 18 den Rest. Die zwei M\u00e4dchen zogen Tee und Kekse im Bootshaus vor. Als die Jungs zur\u00fcckkamen, war vor allem Jan B. aus A.\n                      ziemlich lustig. Was sich vor allem darin ausdr\u00fcckte, dass er jedes ernste Gespr\u00e4ch im Raum durch seine gespitzten Ohren und bl\u00f6den Bemerkengen unterband. Vorher hatten sie noch die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Man sollte\n                      nicht halb besoffen und gr\u00f6lend durch die Stra\u00dfen eines verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Ortes ziehen, bei fremden Leuten klingeln und auf der Stra\u00dfe rumlaufen. Zum Gl\u00fcck waren sie noch nicht zu besoffen, um im Haus zu sein, bevor die Polizei\n                      auf den Hof fuhr.<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c11\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1718 style-local-1079-c11 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Mittwoch, 16.8.<\/strong><\/p>\n                    <p>Der Morgen, an dem es bis Cochem gehen sollte, begann mit Sonne und guter Laune. Kurz nach Zell fuhren wir an einem Campingplatz vorbei, w\u00fcnschten allen Leuten einen guten Morgen und waren einfach so gut drauf, da\u00df wir sogar anfingen\n                      zu singen. Auf der Fahrt wurden die Leute an den Ufern, eigentlich nur die weiblichen(!), von den (m\u00e4nnlichen) Ruderern mit &#8222;Halloooooo&#8220; und johlen und pfeifen gegr\u00fc\u00dft, damit man(n) nachher was zu streiten hatte, wem SIE denn jetzt\n                      eigentlich zugewunken hatte. (Dieser Vorgang wiederholte sich dann ungef\u00e4hr 375-mal !!)&nbsp;Im Laufe des Tages ging es dann so weit, dass sie (die Jungs) anfingen zu singen, wenn sie ein M\u00e4dchen am Ufer sahen. -And l cried and l\n                      cried and l died for you baby&#8230;&#8230;&#8220;..es sollte sich wohl so anh\u00f6ren<\/p>\n                    <p>\u201ewie This ain`t a lovesong&#8220; von Bon Jovi. Kurz vor dem Mittagsstop kam die zweite Eisenbahnbr\u00fccke der Fahrt. Aber die Ruderer waren sich uneinig (2 gegen 2), und so fuhr der Zug \u00fcber die Br\u00fccke, ohne da\u00df das Boot direkt darunter war\n                      und die Steuerfrau kam um eine Runde herum. Auf Grund dieses Ereignisses meuterte Nils, weil es ihn ja in punkto &#8222;ausgeben&#8220; bei einer Br\u00fcckendurchfahrt getroffen hatte. Nat\u00fcrlich fanden seine Einw\u00e4nde bei der Bootsbesetzung kein\n                      Geh\u00f6r, sondern stie\u00dfen nur auf lautstarken Protest. Schlie\u00dflich war der Arme so genervt, dass er ein kleines Motorboot anhielt und umsteigen wollte. Das nette Ehepaar h\u00e4tte ihn vielleicht sogar mitgenommen, aber sein gutes Herz hielt\n                      ihn dann doch bei Boot und Besatzung. (Und soooo schlimm waren wir auch gar nicht.) Das Mittagessen wurde diesmal in Eller verzehrt, im k\u00fchlen Schatten eines \u00fcberdachten Brunnens. Allerdings waren die meisten nicht so sehr am Essen\n                      interessiert, schlie\u00dflich war es viel zu hei\u00df und au\u00dferdem war die Blondine auf dem Steg (im Badeanzug!!!!) wohl viel appetitlicher! Auf der Weiterfahrt (nat\u00fcrlich mit Singen, Pfeifen und &#8222;Halloooo&#8220;) wurde es zunehmend windiger und\n                      in einem riesigen Moselbogen flog D\u00f6rte die Baseballkappe weg. Die abenteuerliche Rettungsaktion wurde von Erfolg gekr\u00f6nt, wir mu\u00dften zwar ein gutes St\u00fcck gegen den Wind zur\u00fcck rudem, aber f\u00fcr kleine 15-j\u00e4hrige M\u00e4dchen tun wir das\n                      doch geme. Diesmal zogen sich die 36 km qualvoll in die L\u00e4nge. Zum Schlu\u00df der Etappe, die so lustig begonnen hatte, hatte keiner mehr so rechte Lust zu singen und als wir froh waren endlich anzulegen, sagte uns der Landdienst gnadenlos,\n                      wir m\u00fc\u00dften noch 2 km weiter zum Campingplatz rudem. Aber mit unnachahmlichem Humor stiegen wir wieder ins Boot und fingen auch an, gute Laune zu bekornmen. W\u00e4ren wir nicht&nbsp;&nbsp;weitergerudert, h\u00e4tte uns gar nicht die nette\n                      \u00e4ltliche Schr&#8230;., \u00e4h Dame, aus ihrer 15-Meter-Jacht zuwinken k\u00f6nnen, und das w\u00e4re doch wirklich schade gewesen. Nach dem, diesmal etwas schwierigen Anlegen, dem Duschen, Essen, Abwaschen und Luftmatratzen aufpumpen hatten wir keinen\n                      Bock mehr. noch 1,5 km bis zur Innenstadt zu gehen (diesmal also keine Kneipe) Stattdessen setzten wir uns an den Moselstrand (ok, es war ein Kiesstrand) und palaverten bis sp\u00e4t in die Nacht, nur einmal von zwei besoffenen M\u00e4dchen\n                      aus Belgien unterbrochen.<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c12\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1715 style-local-1079-c12 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Donnerstag, 17.8.<\/strong><\/p>\n                    <p>Dieser Tag der Ruderwanderfahrt war ein richtiger Ausruhtag. Bis 14:00 Uhr hatten wir noch Ausgang in Cochem, ausschlafen konnten wir trotzdem nicht, da der Bulli schon um 10:00 Uhr fertig gepackt vom Campingplatz musste. Auf dem Weg\n                      in die Innenstadt alberten wir mal wieder ohne Ende. D\u00f6rte hopste \u00fcber Jeden B\u00f6mpel, der sich uns in den Weg stellte, und die Jungs versuchten wieder mal cool zu wirken. Als wir dann aus der Stadt zur\u00fcckkamen, waren wir schon wieder\n                      kaputt vom vielen Rumrennen und so ging das Rudern auf der &#8222;Mini-Etappe&#8220; von 20 km auch dementsprechend langsam, vielleicht lag es auch daran, da\u00df wir extrem getr\u00f6delt haben und da\u00df sich die M\u00e4dchen vom Mittagstopp nicht von Jochen\n                      losrei\u00dfen konnten. Als wir n\u00e4mlich anlegen wollten, erregten die halbnackten Ruderer (vor allem der Zweite von hinten, J.W.) die Aufmerksamkeit dreier Wassernixen, denen so kalt war, da\u00df Jochen sie w\u00e4rmen sollte. LElDER hatte er\n                      wohl kein Interesse. Die drei M\u00e4dchen lie\u00dfen D\u00f6rte und Veronika \u00fcberhaupt nicht (!) sp\u00fcren, da\u00df sie eigentlich total \u00fcberfl\u00fcssig in diesem Boot waren, und als Veronika beim Festhalten des Bootes (hoher Wellengang wegen eines Ausflugschiffes)\n                      auf den glitschigen Steinen ausrutschte und sich ziemlich unsanft hinsetzte, schienen sie das zum Totlachen zu finden. Und als D\u00f6rte sich dann noch erdreistete, Jochen einen Apfelaufkleber auf die Wange zu kleben, wurde sie mit einem\n                      &#8222;Finger-weg-von-dem&#8220; zur\u00fcckgerufen. Naja, sie werden sich gefreut haben, als Veronika es geschafft hatte, Jochen zu \u00fcberreden, er solle ihnen doch zum Abschiet noch einmal zuwinken. Wir waren trotzdem alle ziemlich kaputt, als wir\n                      endlich in Burgen ankamen, aber das \u00e4nderte sich schlagartig, als sich ein mit drei M\u00e4dchen besetztes Tretboot n\u00e4herte. So eilig hatten es Jan, Nils und Jochen noch nie mit dem &#8222;Boote-rausnehmen&#8220;. Und auf einmal hatten sie auch noch\n                      Kraft, mit den M\u00e4dchen eine Runde zu fahren (sie &#8222;durften&#8220; trampeln)!!&#8217;Allerdings mu\u00df man dazu sagen, da\u00df Jochen an Land blieb, schlie\u00dflich hatte er seinen Spa\u00df schon am Mittag gehabt, nech?! Nach dem Duschen und dem Essen ging es\n                      diesmal, nein, NICHT in eine Kneipe! Irgendwie hatte an diesem Abend keiner Lust dazu, und so setzten wir uns zusammen und erz\u00e4hlten. Blo\u00df Veronika und Jochen zogen sich in ein Zelt zur\u00fcck. Wir glauben ihnen jetzt einfach mal, da\u00df\n                      sie sich wirklich nur unterhatten haben.<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n                <div data-colibri-id=\"1079-c13\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1719 style-local-1079-c13 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Freitag, 18.8.<\/strong><\/p>\n                    <p>Die letzte Etappe der Fahrt bis Koblenz, 27 km. Wieder hatten alle gute Laune und es ging frischen Mutes los. Auf dieser Strecke mu\u00dften wir unter der h\u00f6chsten Autobahnbr\u00fccke Deutschlands durch. 120 Meter)! Da wurde einem schon schwindelig,\n                      wenn man hochguckte. m Lauf des Tages passierten wir eine Eisenbahnbr\u00fccke. Diesmal erwischte es Jochen. Kurz vor Koblenz wurden wir noch von einem Motorboot mit Wellen eingedeckt. Nat\u00fcrlich \u00e4rgerte uns das, und wir taten unsere Meinung\n                      auch lautstark kund. Ok, wir waren nicht gerade h\u00f6flich. Dumm war blo\u00df, da\u00df das Boot umdrehte und zu uns zur\u00fcckkam. Nachdem die beiden jungen M\u00e4nner versucht hatten, uns zur Sau zu machen, (schlie\u00dflich w\u00e4ren wir selbst schuld, wenn\n                      wir so bl\u00f6d w\u00e4ren, hier rumzupaddeln) drehten sie neben uns nochmal kr\u00e4ftig auf. Sp\u00e4ter, als wir den Vorfall schon fast vergessen hatten, kam auf einmal einer von den beiden auf Wasserskiem ziemlich dicht an unser Boot ran und spritzte\n                      uns mit einer riesigen Font\u00e4ne na\u00df. Zuerst sa\u00dfen wir, im wahrsten Sinne des Wortes, ziemlich bedr\u00f6ppelt da, aber dann konnten wir \u00fcber so viel Bl\u00f6dheit nur lachen. Manche Menschen sind einfach zu dumm, um R\u00fccksicht zu nehmen. Da\n                      wir ja jetzt sowieso alle na\u00df waren, machten wir noch eine deftige Wasserschlacht, genauer gesagt machten Jochen und Nils (sie sa\u00dfen sich gegen\u00fcber) eine. Sie hielten einfach die H\u00e4nde \u00fcber den Bootsrand und schaufelten sich gegenseitig\n                      das Wasser \u00fcber den Kopf. F\u00fcr die anderen drei Leute war es ein gutes Training f\u00fcr die Lachmuskeln. Als wir dann endlich, endlich unsere 190 km voll hatten und am Steg des Koblenzer Bootshauses (Olympia-St\u00fctzpunkt! !!) ankamen, waren\n                      wir teilweise erleichtert, aber auch traurig, denn schlie\u00dflich war das der letzte Rudertag gewesen. Aber die Freude, es geschafft zu haben, \u00fcberwog doch etwas. Anschlie\u00dfend sprangen wir mit Klamotten in die Mosel. Dann gingen wir\n                      Duschen. Allerding wurden danach die Boote sauber gemacht, was hei\u00dft: wir durften nochmal Duschen! In der M\u00e4nnerdusche wurde Fu\u00dfball gespielt (armes Duschdass), bis man das laute Aufklatschen eines K\u00f6rpers auf die Fliesen h\u00f6rte.\n                      Autsch!!!Nach dem hektischen Essen versuchten wir den Bus in die Innenstadt zu kriegen. Der Bus ist aber ohne uns gefahren, weil zwei Spezialisten an der falschen Bushaltestelle nach den Abfahrtszeiten geguckt haben.&nbsp;Nach einer\n                      &#8222;kurzen&#8220; Wartezeit bekamen wir dann aber doch einen Anschlu\u00df zur Innenstadt. Dann also zogen wir durch die Kneipen von Koblenz. Erstens hatten wir ja noch zwei Abende nachzuholen und au\u00dferdem mu\u00dften zwei Steuerm\u00e4nner ja noch einen\n                      ausgeben, was sie auch brav gemacht haben (DANKE nochmal an Jochen und Nils!!) Nebenbei haben sich Jan und Nils die ganze Zeit umgeguckt. Da\u00df die beiden sich nicht den Hals verrenkt haben, war echt alles. Aber in Koblenz gibt es\n                      ja sooooo h\u00fcbsche M\u00e4dchen&#8230;.und so VIELE! Auf dem R\u00fcckweg zum Bootshaus, diesmal zu Fu\u00df, dauerte es eine Weile, bis wir die Mosel und damit den Weg zur\u00fcckgefunden hatten. Allerdings lag das wohl mehr an der Dunkelheit als am Alkoholgenu\u00df,\n                      denn wir sind ja vern\u00fcnftig. Zum Bootshaus haben wir aber trotzdem zur\u00fcckgefunden und es dauerte nicht lange, da lagen auch schon alle in den Zelten. Blo\u00df Veronika hat die halbe Nacht drau\u00dfen auf einer Bank verbracht. War`n ja so\n                      sch\u00f6ne Sterne oder war ihr etwa schlecht? (Doch zu viel&#8230;?)<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n              <\/div>\n            <\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n      <\/div>\n      <div data-colibri-id=\"1079-c14\" class=\"h-row-container gutters-row-lg-2 gutters-row-md-2 gutters-row-0 gutters-row-v-lg-2 gutters-row-v-md-2 gutters-row-v-2 style-1720 style-local-1079-c14 position-relative\">\n        <!---->\n        <div class=\"h-row justify-content-lg-center justify-content-md-center justify-content-center align-items-lg-stretch align-items-md-stretch align-items-stretch gutters-col-lg-2 gutters-col-md-2 gutters-col-0 gutters-col-v-lg-2 gutters-col-v-md-2 gutters-col-v-2\">\n          <!---->\n          <div class=\"h-column h-column-container d-flex h-col-lg-auto h-col-md-auto h-col-auto style-1721-outer style-local-1079-c15-outer\">\n            <div data-colibri-id=\"1079-c15\" class=\"d-flex h-flex-basis h-column__inner h-px-lg-2 h-px-md-2 h-px-2 v-inner-lg-2 v-inner-md-2 v-inner-2 style-1721 style-local-1079-c15 position-relative\">\n              <!---->\n              <!---->\n              <div class=\"w-100 h-y-container h-column__content h-column__v-align flex-basis-100 align-self-lg-start align-self-md-start align-self-start\">\n                <!---->\n                <div data-colibri-id=\"1079-c16\" class=\"h-lead h-text h-text-component style-1722 style-local-1079-c16 position-relative h-element\">\n                  <!---->\n                  <!---->\n                  <div class=\"\">\n                    <p><strong>Samstag, 19.8.<\/strong><\/p>\n                    <p>Abfahrtstag. Wir wurden von einigen Tennisspielern (alle zwischen 75 und scheintot) von unserem Zeltplatz &#8222;verjagt&#8220;, da sie dort ihr Kaffeetischchen aufbauen wollten. So um zehn Uhr ging es dann wieder zur\u00fcck nach Espelkamp. Die Fahrt\n                      verlief ereignislos, bis darauf, da\u00df wieder zwei Leute einschliefen. (Sah \u00fcbrigens sehr s\u00fc\u00df aus, D\u00f6rte und Nils, aber mu\u00dfte es unbedingt sooo dicht sein?)&nbsp;Am S\u00f6derblombootshaus angekommen, bauten wir erst wieder die Boote zusammen,\n                      bevor es dann endg\u00fcltig nach Hause ging.<\/p>\n                    <p>Insgesamt hat uns die Mosel sehr gut gefallen und ist nur weiterzuempfehlen. Die Landschaft ist wundersch\u00f6n, die Kneipen sind irre gem\u00fctlich und die Orte haben teilweise alte, beeindruckend sch\u00f6ne H\u00e4user. Die Mosel ist wirklich eine\n                      Reise wert!!!!!<\/p>\n                  <\/div>\n                <\/div>\n              <\/div>\n            <\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n      <\/div>\n    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruderwanderfahrt auf der Mosel vom 12.08. bis 19.08.1995 Mit gro\u00dfem &#8222;Halloooooo&#8220; von Trier nach Koblenz Samstag, 12.08. Um halb acht Abfahrt nach Trier, oder besser: geplante Abfahrt! Denn es wurde nat\u00fcrlich sp\u00e4ter. lst ja auch anstrengend, direkt nach einem Cliquenurlaub- p\u00fcnktlich aufzustehen. (Kennt Veronika das Wort &#8222;p\u00fcnktlich&#8220; \u00fcberhaupt?) 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